Hey Pacerland,
ich bin euch eine Erklaerung schuldig. Warum heisst dieser Blog "Pacerland Everywhere"? Dazu muss ich natuerlich zuerst erwaehnen, dass ich ein grosser Fan des coolsten Basketballteams der Welt bin, den Indiana Pacers. Das liegt wahrscheinlich im hohen Charisma eines Reggie Miller bei der Basketball-WM 1994 und der damals fuer mich noch unerklaerlichen Namensverwandtschaft des Teams mit einem grossartigen Leinwandhelden begruendet.
Diese Pacers sind wie es der Name schon verraet im US-Bundesstaat Indiana beheimatet, was wohl eine ganz besonders Basketballverrueckte Gegend sein soll. Ich war zwar mal dort und hab mir ein Spiel angeschaut, bei dem sogar auf gegnerischer Seite ein Michael Jordan mitspielte, aber wie so oft als Tourist, die wirklich wichtigen Dinge bleiben einem verborgen. Jedenfalls ist ueberall dort, wo sich Menschen fuer die Pacers begeistern koennen auch ein wenig Pacerland, egal wo es ist auf der Welt.
Einige werden meinen Gedankengang sicherlich schon jetzt erraten haben, aber ich will ihn trotzdem weiter ausfuehren. Ein etwas naheliegenderer Titel fuer diesen Blog waere also "Sachsenland Ueberall", "Chemnitz im Herzen" oder "Einsiedel Worldwide" gewesen. Das waere mir aber trotz aller Wahrheit sehr kitschig vorgekommen. Aus diesem Grund habe ich mich fuer die Analogie zu den in der Heimat weitgehend unbekannten Pacers entschlossen. Sie nehmen fuer mich persoenlich natuerlich nicht den selben Stellenwert ein wie die Heimat selbst, aber ich finde mein Punkt wird dadurch ganz gut verdeutlicht. Ich habe sozusagen sentimentalen Kitsch durch humorvoll ironischen Kitsch ersetzt. Durch diesen Artikel geht die Ironie natuerlich zum Teil verloren. Was solls.
Schaanie
TeX Formulas
Montag, 30. Januar 2012
Samstag, 28. Januar 2012
Statistische Wasserpalmen
Hey Pacerland,
Warum heute zwei Artikel? Weil ich keine Lust mehr habe nach Wohnungen zu suchen, etwas untersozialisiert bin, bereits draussen spazieren war und auch schon einen Apfel gegessen habe. Ausserdem wohne ich grade sonstwo in der Botanik, wo sich auch touristische Dinge nicht lohnen. Also los gehts mit knallharten Fakten:
Ein wunderbares Detail eines solchen Blogs ist die Statistik. Ich sehe zum Beispiel, dass 10% mit ihrem Android-Telefon zugegriffen haben, oder dass der Bastel auch schon mal vorbeigeschaut hat (oder einer seiner Kollegen oder Freunde oder auch ganz jemand anders aus Neuseeland oder jemand ueber einen neuseelaendischen Proxy). Jedenfall sind die meisten deutsche Firefoxnutzer und das finde ich gut.
Nun folgt ein kleiner Beitrag zur britisch geinselten Landeskunde. Diese beiden Wasserhaehne zieren mein gegenwaertiges Bad. Als Deutscher wird man verrueckt weil man nur warmes oder kaltes Wasser hat. Das ist ein recht bekannter Fakt und deshalb wohl nicht weiter erwaehnenswert. Deshalb habe ich nach der Begruendung gesucht und diese dem Bild hinzugesellt. Wie immer im Dienste des Lesers.
Ich wurde zum Thema Palmen in Irland gefragt. Die Antwort ist: Ja, es gibt sie. In einigen Vorgaerten habe ich schon stattliche Exemplare gesehen. Foto habe ich leider keines, aber ihr werdet mir einfach glauben. Zu generellen klimatischen Aeusserungen lasse ich mich jetzt nicht hinreissen. Im Moment ist es jedenfalls sehr wechselhaft zwischen 0 und 10 Grad. Morgen werde ich verreisen.
Schaanie
Warum heute zwei Artikel? Weil ich keine Lust mehr habe nach Wohnungen zu suchen, etwas untersozialisiert bin, bereits draussen spazieren war und auch schon einen Apfel gegessen habe. Ausserdem wohne ich grade sonstwo in der Botanik, wo sich auch touristische Dinge nicht lohnen. Also los gehts mit knallharten Fakten:
Ein wunderbares Detail eines solchen Blogs ist die Statistik. Ich sehe zum Beispiel, dass 10% mit ihrem Android-Telefon zugegriffen haben, oder dass der Bastel auch schon mal vorbeigeschaut hat (oder einer seiner Kollegen oder Freunde oder auch ganz jemand anders aus Neuseeland oder jemand ueber einen neuseelaendischen Proxy). Jedenfall sind die meisten deutsche Firefoxnutzer und das finde ich gut.
Nun folgt ein kleiner Beitrag zur britisch geinselten Landeskunde. Diese beiden Wasserhaehne zieren mein gegenwaertiges Bad. Als Deutscher wird man verrueckt weil man nur warmes oder kaltes Wasser hat. Das ist ein recht bekannter Fakt und deshalb wohl nicht weiter erwaehnenswert. Deshalb habe ich nach der Begruendung gesucht und diese dem Bild hinzugesellt. Wie immer im Dienste des Lesers.
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| Zwei Wasserhaehne. |
"Im deutschen Sprachraum sind sogenannte Mischbatterien üblich, immer häufiger in Form von Einhebelmischern. In Großbritannien sind zwei separate Wasserhähne (einer für kaltes und einer für warmes Wasser) verbreitet. Das hat den Nachteil, dass man sich für kaltes oder heißes Wasser entscheiden muss und keine Mischtemperatur wählen kann. Grund dafür ist der dort geringere Druck des Heißwassers. Eine richtige Mischbatterie würde das Mischen erschweren, schlimmstenfalls würde das kalte Wasser das heiße Wasser wieder in die Leitung zurückpressen." (Quelle: Wikipedia.de)
Ich wurde zum Thema Palmen in Irland gefragt. Die Antwort ist: Ja, es gibt sie. In einigen Vorgaerten habe ich schon stattliche Exemplare gesehen. Foto habe ich leider keines, aber ihr werdet mir einfach glauben. Zu generellen klimatischen Aeusserungen lasse ich mich jetzt nicht hinreissen. Im Moment ist es jedenfalls sehr wechselhaft zwischen 0 und 10 Grad. Morgen werde ich verreisen.
Schaanie
Frau Elster
Hey Pacerland,
wir sind fast alle visuelle Menschen und ich habe mir heute ueberlegt alle Punkte zu nummerieren. Also los gehts:
Schaanie
wir sind fast alle visuelle Menschen und ich habe mir heute ueberlegt alle Punkte zu nummerieren. Also los gehts:
- Ich habe beim letzten mal vergessen etwas zu berichten. Ich stand zum ersten Mal an der Bushaltestelle und wartete eine Weile auf den Bus. Dann griff ich mir entsetzt an die Stirn und wechselte die Strassenseite. Spaeter erzaehlte ich es weiter und benutzte den Ausdruck "wrong side" anstatt "left side" in Bezug auf die Strasse. Haetten sich nicht vor 200 Jahren die richtigen Leute an einen grossen Tisch setzen koennen und sich einigen? Nein, das ging damals nicht.
- Uebrigens werden ab und zu Umlaute und das SZ von der Speisekarte verschwinden, je nachdem an welchem Computer ich sitze.
- Weiterhin habe ich Werbung von Google auf den Blog gesetzt. Ich bin nur neugierig wie das funktioniert. Die Erloese spende ich dem Chemnitzer Uniwasserball. Die ganzen 4ct pro Jahr. :-)
- Damit es auch was zu betrachten gibt, hier ein Blick aus meinem B&B-Zimmer in den Garten. Im Moment sind noch drei Elstern hinzugekommen. Allerliebst:
![]() |
| Blick aus dem Fenster mit Huehnern. |
Donnerstag, 26. Januar 2012
Frau Schulze
Hey Pacerland,
ich möchte ja keinen verwöhnen. Es wird also nicht ab sofort täglich gebloggt, sondern nur ab und zu, wenn ich besondere Eindrücke mitteilen möchte. Jetzt brauche ich jedenfalls Ablenkung von einer unschönen Aufgabe.
Ich war gegen 16:00 mit einem Termin fertig und dachte mir ich fahre kurz nach Dublin rein, da der Bus 77a schon bereitstand direkt vor meiner zukünftigen Arbeitsstelle.
Anderthalb Stunden im roten Doppelstockbus oben, ganz vorn, einen Meter an den Ampeln und Bäumen vorbeischrammend später waren dann zwölfhundert Schulkinder und Jogginghosenträger an vielen Dutzend Haltestellen abgeholt und an anderen wieder rausgelassen worden und ich in der Innenstadt. Der Satz war jetzt eindeutig zuviel des Guten. Der beste Formulierungsvorschlag wird angenommen und gewinnt eine oder mehrere Übernachtungen in meiner zukünftigen Wohnung hier in der Gegend.
Bleibt noch der Titel des Posts aufzuklären. Von ihr lernten wir den Begriff mäandern, an den mich die heutige Busroute erinnerte. Es kann auch ein anderer Lehrer einer Einsiedler Schule gewesen sein, aber wir wollen mal nicht kleinlich sein. Für alle die das Wort nicht kennen, möchte ich ein wenig passendes Zitat einer bekannten Persönlichkeit aus dem Gesellschaftsspiel "Nobody is Perfect" nutzen:
Ansonsten begann hier der Tag mit einem coolen irischen Frühstück in Mother Reillys B&B. Dabei frug ich mich, was der Unterschied zwischen einem irischen und einem englischen Frühstück ist. Gibt wahrscheinlich keinen, außer dem Ort wo es serviert wird.
Ich hätte noch viel zu schreiben, aber will keinen langweilen. Bis später,
Schaanie
ich möchte ja keinen verwöhnen. Es wird also nicht ab sofort täglich gebloggt, sondern nur ab und zu, wenn ich besondere Eindrücke mitteilen möchte. Jetzt brauche ich jedenfalls Ablenkung von einer unschönen Aufgabe.
Ich war gegen 16:00 mit einem Termin fertig und dachte mir ich fahre kurz nach Dublin rein, da der Bus 77a schon bereitstand direkt vor meiner zukünftigen Arbeitsstelle.
Bleibt noch der Titel des Posts aufzuklären. Von ihr lernten wir den Begriff mäandern, an den mich die heutige Busroute erinnerte. Es kann auch ein anderer Lehrer einer Einsiedler Schule gewesen sein, aber wir wollen mal nicht kleinlich sein. Für alle die das Wort nicht kennen, möchte ich ein wenig passendes Zitat einer bekannten Persönlichkeit aus dem Gesellschaftsspiel "Nobody is Perfect" nutzen:
"Irgendetwas im Zusammenhang mit Meer."
Ansonsten begann hier der Tag mit einem coolen irischen Frühstück in Mother Reillys B&B. Dabei frug ich mich, was der Unterschied zwischen einem irischen und einem englischen Frühstück ist. Gibt wahrscheinlich keinen, außer dem Ort wo es serviert wird.
Ich hätte noch viel zu schreiben, aber will keinen langweilen. Bis später,
Schaanie
Mittwoch, 25. Januar 2012
Karl Marx
Hey Pacerland,
ich hab heute etwas bemerkenswertes erlebt. Hatte das von Freunden geschenkte Karl-Marx-Stadt T-Shirt an und musste am Flughafen Frankfurt den Pullover ausziehen. Mit stolz geschwellter Brust stand ich vor dem Sicherheitsbeamten (nein, nicht der Siens), der sein Gerät herausholte um mich abzubiepen. Es war wieder einmal der vergessene Gürtel, der dies nötig machte. Als er das T-Shirt sah und mich fragte wer denn da abgebildet sei, begann er mir seine Meinung zur Person darzulegen, und mich dabei gefühlte 20 Minuten zu untersuchen. Gewohnt cool reagierte ich darauf und setzte mein geschmeidigstes Lächeln auf, das der eine oder andere eventuell kennt.
Kurz gesagt, er mochte ihn nicht, den Karl. Aber das kommt davon, wenn man ein historisch-lokales Statement mit einem politischen verwechselt.
Weiterhin habe ich heute das erste Mal versucht Tee mit Milch zu trinken. Mit fünf Stück Würfelzucker geht es eigentlich. Eine ge-take-away-te Pepperoni Pizza später schreibe ich dies und verabschiede mich ins viel zu kurze Bett,
Schaanie
ich hab heute etwas bemerkenswertes erlebt. Hatte das von Freunden geschenkte Karl-Marx-Stadt T-Shirt an und musste am Flughafen Frankfurt den Pullover ausziehen. Mit stolz geschwellter Brust stand ich vor dem Sicherheitsbeamten (nein, nicht der Siens), der sein Gerät herausholte um mich abzubiepen. Es war wieder einmal der vergessene Gürtel, der dies nötig machte. Als er das T-Shirt sah und mich fragte wer denn da abgebildet sei, begann er mir seine Meinung zur Person darzulegen, und mich dabei gefühlte 20 Minuten zu untersuchen. Gewohnt cool reagierte ich darauf und setzte mein geschmeidigstes Lächeln auf, das der eine oder andere eventuell kennt.
Kurz gesagt, er mochte ihn nicht, den Karl. Aber das kommt davon, wenn man ein historisch-lokales Statement mit einem politischen verwechselt.
Weiterhin habe ich heute das erste Mal versucht Tee mit Milch zu trinken. Mit fünf Stück Würfelzucker geht es eigentlich. Eine ge-take-away-te Pepperoni Pizza später schreibe ich dies und verabschiede mich ins viel zu kurze Bett,
Schaanie
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