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Montag, 18. März 2013

St. Patrick's Day Parade

Hey Pacerland,

der heutige Feiertag präsentiert sich wenig einladend. Mit 5° Celsius im Außenbereich, leichtem Nieselregen und einem Himmel der sich vollständig in gedecktem Grau präsentiert, entscheide ich mich für einen weiteren Beitrag in diesem Blog.

Dabei möchte ich vor allem berichten, wie ich den St. Patrick's Day verbracht habe, der auf den 17. März und somit den gestrigen Sonntag fiel. Das ist auch der Grund, weshalb heute ein sogenannter "Bank Holiday" ist. Im letzten Jahr habe ich einen dieser völlig unerwarteten Feiertage auf Arbeit verbracht und konnte somit testen, ob man wirklich jederzeit ins Büro kann. Aber Erfahrungen sind ja dazu da, dass man dazulernt.

Um beim Thema Erfahrungen zu bleiben musste ich an diesem Wochenende feststellen, dass am St. Patrick's Day die Mehrzahl der Menschen auf den Strassen tatsächlich lustige grüne Mützen oder ähnliches tragen. Überhaupt ist die von mir sehr geschätzte Farbe grün in den letzten Tagen sehr präsent. Nicht dass ich auf folgendem Bild einen Unterschied sehen würde, aber Jessy hat mich darauf hingewiesen, dass die Christchurch grün angeleuchtet wird. Ich fragte mich natürlich sofort, wie sie eigentlich sonst angeleuchtet wird? Weiterhin gab es an diesem Tag weltweit viele Sehenswürdigkeiten die ebenso in Szene gesetzt wurden.

Christchurch Cathedral am Vorabend des St. Patrick's Day.

Da ich den eigentlichen Höhepunkt des Feiertages, die Parade, im letzten Jahr aufgrund eines Heimaturlaubes verpasst habe, wollte ich sie mir diesmal nicht entgehen lassen. Einige der Schlüsselszenen sollen im Folgenden anhand von Digitalfotographien veranschaulicht werden. Im Allgemeinen blieb mir Sinn und Zweck des jeweiligen vorbeifahrenden Objekts verborgen. Die Parade läßt sich grob in drei Kategorien einteilen:

1. Polizei, Militär und Feuerwehr
Nicht nur die entsprechenden Irischen Organisationen waren vertreten, sondern auch ihre Gegenstücke aus etlichen Ländern mit irischer Immigrationsgeschichte. 


Riesiger Irischer Wolfshund der Dubliner Feuerwehr.

Vorbeimarsch der Irischen Marine.

2. "Lustige Kostüme"

 Diese Kategorie lässt sich nur schlecht beschreiben, deshalb hier zwei exemplarische Bilder. Wenn es hier eine politische oder anderswie geartete Botschaft geben sollte, dann ist sie komplett an mir vorbeimarschiert. Die ersten drei Szenen kann man auch noch mit Emotionen wie "Oh, schön bunt" oder "Was für ein merkwürdiges Ding" begleiten, aber nach einer Weile, in der die Kälte langsam die Füße hochzieht, wartet man nur noch ab, ob denn als nächstes etwas besseres kommt.

Riesiger kanadischer Pullover.

Mittellustige und nur mittelsinnvolle Kostüme. 



3. Amerikanische Marschkapellen


Insgesamt ist erwähnenswert, dass in etwa die Hälfte der Parade aus Marching Bands amerikanischer High Schools oder Universitäten bestand. Dies erklärt auch, warum Dublin mehr oder weniger komplett von amerikanischen Touristen vereinnahmt war. Leider gibt es davon weder Bilder noch Videos, aber jeder kann es sich ja so in etwa vorstellen.

Da wir den abendlichen Trubel schon am Samstag haben auf uns wirken lassen, hatte ich die glorreiche Idee am Sonntag Abend ein ganz spezielles Essen zuzubereiten. Ich wollte nämlich unbedingt kleine Fleischbällchen mit Spaghetti haben. Wer kann jedoch ahnen, dass das Formen und Rollen der nervigen Kerlchen eine sehr ermüdende Sisyphusarbeit ist. Es schmeckte jedenfalls nicht besser oder schlechter als normale Beffstecks.

Nudeln mit Fleischbällchen.

Soviel vom St. Patrick's Day Wochenende aus Dublin,
Schaanie

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