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Montag, 15. April 2013

Chopping Peter Hedgehog

Hey Pacerland,

was ist denn der "Chopping Peter Hedgehog"? Das haben sich meine Kollegen heute auch gefragt als ich ihnen erklärt habe, dass ich ab und zu doch mal ein Hackepeterbrötchen vermisse und auch auf kulturelle Besonderheiten wie den eben genannten "Hackepeterigel" hingewiesen habe. Dabei musste ich feststellen, dass der Verzehr von rohem Fleisch keine internationale Norm zu sein scheint und Bilder wie diese Google Bildersuche nicht bei jedem ein "Ach wie süß!" auf die Lippen zaubern.

Weiterhin kann ich den Versuch dokumentieren ein deutsches Bauernbrot selbst gebacken zu haben. Es als komplette Fehlleistung zu beurteilen, wäre unangebracht.

Brot.

Brot mit Käse.

Außerdem fanden am Wochenende zwei Veranstaltungen vor unserer Haustür statt. Zum einen kam es zu einer weiteren Demonstration gegen die Einsparungen aufgrund der Krise. Ich möchte hier keine persönlichen Meinungen einbringen, aber soweit ich es verstehe, ist den Iren unter anderem die Einführung eine Grundsteuer ein ziemlicher Dorn im Auge. Weiterhin, wird lautstark gegen "Austerity" (Sparsamkeit) protestiert. Mir als Beobachter von außen sind vor allem die imposanten Pferde der Gendarmerie aufgefallen.

Polizeier zu Pferde.

Die andere Veranstaltung war die derzeitige Händelwoche, Hauptgegenstand derselben ist es, auf der Strasse Passanten anzurempeln und Händel anzufangen. Wer es vermag den anderen für 30 Sekunden mit dem Rücken auf dem Boden zu halten, kann sich ein grünes Fähnchen an den Hut stecken. Im weiteren Verlauf der Woche bringt man denjenigen besonders viel Respekt entgegen, die viele Fähnchen auf ihrem Kopf vereinigen können. Ein lustiges Spiel also.

Natürlich war der letzte Absatz nur Spaß. Es geht vielmehr um Georg Friedrich Händel, der für einige Zeit in Dublin weilte und hier auch in direkter Nähe der Christchurch Cathedral sein Oratorium "Messiah" uraufführte. Bei einem kostenlosen Open-Air-Konzert am historischem Platze haben wir ein paar Minuten zugehört.

Den Abschluss soll wieder einmal ein Essensbild bilden. Diesmal der "Einschluchtenstaudamm", der den Blumenkohlwald vor den wogenden Nudelmassen schützt.

Einschluchtenstaudamm.

Damit wünsche ich allen eine wundervolle Woche,
Schaanie

2 Kommentare:

  1. Essen und essen wird generell überbewertet...
    mj

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    1. Das stimmt zwar, aber über die Arbeit und den Nachtschlaf lässt sich halt so schwer bloggen. :-)

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