TeX Formulas

Sonntag, 18. November 2012

Weichnachtszeit und Apfelsaft

Hey Pacerland,

Ich habe eine geraume Zeit keine Artikel mehr ins ewig speichernde weltweite Datennetz übertragen. Ich hatte schon Angst meine Kreativität hat sich für immer im fabelhaften Reich der Programmiersprachen verschanzt. Aber heute durfte ich erfreut feststellen, dass ich mich mal wieder mitteilen möchte. 

Das Thema liegt mir sehr am Herzen, denn es geht um die vortrefflichste Zeit im Jahr, nämlich Weihnachten. Bevor ich jedoch zum eigentlichen Punkt komme, möchte ich auf nachfolgendes Foto meiner Abendspeisung hinweisen. Es ist ein klein wenig viel und ich hätte doch nur eines der winzigen chinesischen Nudelrondelle kochen sollen.

Gericht "Mt. Nudel muss dem Tagebau weichen" ist etwas aus der Hand geraten.

Die Weihnachtszeit

Ich bin ja, wie alle wissen, ein sehr großer Freund der Weihnachtszeit und das hat seine Gründe.

  • Oh, wie ist Dublin erblüht. Wie eine wunderschöne Prinzessin leuchtet und glitzert sie nach Einbruch der Dunkelheit auf beiden Seiten des Flusses. Aber wieso viele Worte verlieren, seht selbst: 

Weihnachtsstraße mit stilvoll illuminierter Dekoration. Da wird der Spaziergang in der Stadt zum Erlebnis.

Ein Wintertraum im Jervis Shopping Center. Leider konnte ich das harmonische Blinken nicht festhalten. Das ist nicht ironisch gemeint. Ich mag blinkendes Blau. Im Hintergrund ist der verschneite Elfenberg mit der Grotte des Weihnachtsmannes zu sehen. Herrlich.

Der Weihnachtsmann erklimmt an einem Seil das zweite Geschoss. Wiederum kann das Foto nicht zeigen, dass er sich tatsächlich bewegt. Wie ein echter Kletterer kennt er keine Furcht bei der Erfüllung seiner Mission. Da steht man mit offenem Mund da und kann nur staunen.

  • Ein großes Missverständnis liegt vor, wenn viele Menschen behaupten, dass unsere kommerzialisierte Welt versucht das Weihnachtsfest zu verlängern um höhere Gewinne zu erzielen. Ich mag Weihnachtssüßigkeiten. Es ist doch ganz Klasse, dass es schon im September Dominosteine und Lebkuchen gibt. Es regt sich doch auch keiner auf, dass Apfelkuchen im Frühjahr verkauft wird, obwohl da ja eigentlich die Apfelsaison schon längst vorüber ist. Ich kann da schon eher nicht verstehen, wieso nach dem eigentlichen Weihnachtsfeste schon wieder alles diesbezügliche aus den Regalen genommen wird. Die Sachen hören ja im neuen Jahr nicht plötzlich auf gut zu schmecken.
  • Ich vermisse den täglichen Apfelsaft in der Chemnitzer Mensa. Es gibt ihn wahrscheinlich noch nicht, da im Moment November ist, aber ich denke schon jetzt wehmütig daran, dass er dieses Jahr für mich ausfallen wird. Ich denke das Konzept eine geringe Menge Apfelsaft in der Mittagspause an Mitarbeiter und Studenten zu verteilen hat sich bewährt und wird sich schnell weltweit verbreiten. (vgl. http://xkcd.com/323/)

Mit diesen zufälligen Gedanken beschließe ich diesen Artikel. Gute Nacht und eine schöne Woche,
Schaanie

Irisch lernen in 17 Wochen

Lektion 5. Eine apokalyptische Welt in der jeden Monat das Fleisch eines einzelnen ständig wechselnden Tieres nicht giftig ist. Nur du selbst weißt um welches Tier es sich handelt. Diesen Monat ist lediglich das Rindfleisch sicher und du studierst die Karte im nur irisch sprechenden Restaurant sehr aufmerksam. Wie passend, dass du die fünfte Lektion deines Irischkurses noch im Kopf hast. Der Tag ist gerettet.  

Bhó - Kuh

BeispielwortgruppeAn Bhó Dhearg - Die rote Kuh

Bonuslektion


Nollaig shona dhuit - Fröhliche Weihnachten
Hört es euch unbedingt an, denn es lohnt sich. Klickt unter folgendem Link auf das kleine "Play" Symbol: Aussprache


Mittwoch, 30. Mai 2012

Re: Über die Kompliziertheit der Dinge 1

An: Thilo Leibelt (Alle anderen können diesen Blogartikel getrost überspringen)
Betreff: Über die Kompliziertheit der Dinge 1

Hey Thilo,
ich finde du packst schon wieder alles viel zu kompliziert an. Wahrscheinlich hattest du kein Whiteboard dabei als du diesen Artikel schriebst. Generell sollte man immer eines dabeihaben, denn das interne Whiteboard eines Gehirns entspricht wahrscheinlich einem Zettel A7 (zumindest bei mir).

Im Allgemeinen kann man sich den Prozess des Sparens auch sehr einfach vorstellen, denn das Ziel des Lebens ist die Optimierung der eigenen Lebensfreude. Das klingt sehr egoistisch, ist es aber nicht, denn für jeden bedeutet das etwas anderes. Man kann so beispielsweise die eigene Freude von der anderer Menschen abhängig machen und schon ist man sehr nett. Oder man kann wie du die eigene Freude im Aufstellen und nicht Beantworten von sinnlosen bis komplizierten Fragen sehen. Egal wie man es dreht, jeder versucht zu optimieren. Der eine das Gehalt, der andere seinen Eindruck auf andere Menschen und der dritte die persönliche Bestzeit auf 100m Entengang rückwärts.

Nach dieser Einleitung nun zur Antwort auf dein Problem. Der eigene Spaß \(F_L\) ist die Summe der Freude der Dinge, die du so tust. Jedem Ding \(D\) in deinem Leben kannst du eine Freude \(F_D\) zuordnen. Insgesamt erhälst du also
$$ F_L =  \sum_D^{Leben} F_D. $$
Diese Formel optimierst du nun, indem du deine \(D\) aus allen möglichen Dingen sorgfältig auswählst. Problem gelöst.

ABER so einfach ist es natürlich nicht, denn das Leben hat jede Menge Nebenbedingungen. Die für dich in diesem Zusammenhang wichtigste ist die folgende:
$$ Geld(Thilo) \ge \sum_D^{Leben} Preis(D). $$
Weiterhin ist zu sagen, dass kein Mensch sich darüber wirklich den Kopf zerbricht, denn wir wurden während unserer Erziehung und darüber hinaus mit mächtig gewaltigen Heuristiken ausgestattet, die ganz gute Arbeit leisten. So auch bei dir. Das Problem ist nun, dass du deine eigenen Filter hinterfragst. Und nicht etwa die kleineren Feineinstellungen, die jeder im Laufe des Lebens macht, so zum Beispiel, ob vier Euro wirklich zu viel für ein leckeres Hörnchen Softeis Schoko-Vanille gemischt sind. Nein, so etwas wäre dir zu einfach, du hinterfragst das gesamte System. Hier also mein Tipp:
Definition 3: Lass es. Du kannst es nicht ändern.
Es ist auch viel zu spät. Und eigentlich willst du es nicht ändern. Du fragst dich nur warum es so ist wie es ist.

Das einzige und beste was du tun kannst ist deinem Kind zu helfen ein System zu implementieren (das macht es natürlich wiederum völlig unbewusst), welches obige Optimierung halbwegs effizient ermöglicht. Viel Spaß dabei,
Schaanie

PS: LaTeX-Formeln auf dem eigenen Blog, ganz großes  \(F_{Blog}\).

Sonntag, 27. Mai 2012

Zwei Gerichte

Hey Pacerland,

zum Sonntag ein kurzer Beitrag zu einem meiner Lieblingsthemen. Dem Essen. Zwei Gerichte möchte ich mit euch teilen. Erstens, die Kreation "Scheitelträger mit Bart". Sie besteht aus zwei Stück Fisch, etwas Reis und einer leckeren Soße.

Gericht "Scheitelträger mit Bart"

Das zweite Gericht schuf ich passend zum sommerlichen Wetter. Es enthält etliche sehr leckere Zutaten, unter anderem überfälliges Hühnchen, Mais und Käse. Mit der Idee ein Ei unterzurühren war ich allerdings beim Kosten nur mittelglücklich. Name des Gerichts: "Sommerlicher Teufelskreis".

Gericht "Sommerlicher Teufelskreis"

Weiterhin möchte ich einige kurze Dinge bekannt geben:

  • Die Pacers habe diese Saison hervoragend abgeschnitten und konnten das Team aus Miami unerwarteterweise etwas ins Schwitzen bringen.
  • Ich bin vom 4. August bis 12. August in C und freu mich schon drauf.
  • Ich habe jetzt eine große Luftmatraze für Besuch gekauft und schon ne Woche ausgelüftet, denn sie stank fürchterlich nach Chemie.
  • Man glaubt gar nicht, wie nett Dublin bei gutem Wetter aussehen kann.
  • "Das ganze Leben ist ein Kampf gegen den Dreck." (U.W.)
Somit euch allen einen schönen restlichen Pfingstsonntag,
Schaanie

Irisch lernen in 17 Wochen

Lektion 4. Stellt euch vor ihr zieht aus, um das Fürchten zu lernen. Nun heißt euch der Küster, die Glocke zu läuten. Wenn es ein deutscher Küster ist, habt ihr nochmal Glück gehabt. Wenn er allerdings nur der irischen Sprache mächtig ist, wärt ihr ungemein aufgeschmissen. Da ihr aber fein Lektion 4 gepaukt habt, seid ihr bestens im Bilde.

Cloígin - Glocke
Beispielwortgruppe: An Cloígin Gorm - Die blaue Glocke

Samstag, 28. April 2012

Es gibt Reis

Hey Pacerland,

dies wird jetzt der wohl sinnloseste Blogeintrag der Welt, wenn nicht gar der Weltgeschichte. Jedenfalls war ich eben völlig perplex. Ich kochte mir ein leckeres Gericht in der Pfanne. Hühnchen, Zwiebeln, Tomaten, Pilze und eine Handvoll Gewürze und schon duftet es herrlich nach Speise. Einige der Zutaten, insbesondere das Hühnchen, sind schon über dem Verfallsdatum und liegen eine Woche offen im Kühlschrank, aber ich hoffe alles geht gut. Ich habe das Gericht "Lunge des einseitigen Rauchers" genannt.

Ein weiteres leckeres Gericht: "Lunge des einseitigen Rauchers".

Nun aber zurück zum eigentlichen Grund des Artikels. Wie ihr bereits gesehen habt, gibt es dazu Reis, wie ihn Helge Schneider nicht besser hätte besingen können. Und da ich von asiatischen Austauschstudenten in Binghamton die Quellreistechnik erlernen durfte, musste ich sie jetzt natürlich auch anwenden. Dabei schüttet man einen Teil Reis und genau zwei Teile Wasser in einen Topf, dreht die Hitze auf bis es kocht und dreht dann zurück auf eins und wartet bis bei geschlossenem Deckel das Wasser vollständig vom Reis aufgesogen wurde. Der Reis schmeckt dann wunderprima. Allerdings gelang das ganze heute nur mittel, weil ich ein wenig zu viel Wasser benutzt habe. Mit zu wenig Wasser klappt es übrigens auch nicht so gut (wer mag schon Reis al dente?).

Jetzt frage ich mich natürlich und schliesse damit den Bogen zum Ausgang dieses Artikels, warum es genau das Verhältnis 2:1 ist? Nicht 1,9:1 und auch nicht 2,1:1. Die 1,73:1 scheidet völlig aus. Die Natur mag eigentlich keine geraden Zahlen. Wieso also ausgerechnet hier diese Zwei. Zugegeben, es ist eine wunderschöne Zahl, aber man erwartet sie in dieser Situation einfach nicht.

Nun gut, ihr versteht meinen Punkt. Ich musste mich einfach mitteilen und habe jetzt wahrscheinlich ein paar Leser weniger.


Irisch lernen in 17 Wochen

Lektion 3. Wer kennt die Situation nicht, in der man plötzlich hungernd im irischen Wald steht und nicht weiß, ob man einen Hasen jagen darf, weil man sich eventuell im Wald des Königs befindet? Dieser stellt die Jagd natürlich unter Todesstrafe und den eigenen Kopf will man dann doch nicht riskieren. Hier nun also die Lösung: Man fragt einen Passanten und dabei greift man auf seine passablen Irisch-Kenntnisse zurück.

Rí - König
Beispielwortgruppe: Coill an Rí - Wald des Königs